Rheton ῥητόν

Kategorie: 2004/01

  • Die paraverbale Komponente in der Praxis des Rhetoriktranings

    Abstract: Dieser Beitrag ist der paraverbalen Komponente des Sprechens gewidmet, wozu alle nicht-inhaltlichen, hörbaren Bestandteile zählen (Sprachmelodie, Lautstärke usw.). Ausgehend von den physikalischen Grundlagen werden zuerst der Vorgang des Sprechens und die dabei beteiligten Grunddimensionen beschrieben. Im Anschluss daran geht es um so genannte paraverbale rhetorische Profile, die der Verbesserung des Trainings und der Analyse…

  • Der politische Redestil in Deutschland

    Abstract: Dariush Barsfeld untersucht die Reden des deutschen Bundestagswahlkampfes 2003. Das Ergebnis – Mängel bei allen Politikern – mutet wenig befriedigend an: für die Wahlredner und den Zustand der öffentlichen Beredsamkeit. Am Beispiel einer Schröder-Reform-Rede analysiert er deren Schwachpunkte, zeigt, wie der deutsche Kanzler besser hätte formulieren können, um wirklich zu bewegen und eine Reform…

  • Geschichte, Hörfunk und Öffentlichkeit

    Abstract: Der Beitrag widmet sich der Frage, wie Geschichte im Hörfunk vermittelt wird bzw. vermittelt werden kann. Einleitenden theoretischen Überlegungen zum Verhältnis Hörfunk-Wissenschaft-Öffentlichkeit folgt eine Analyse von drei Hörfunksendungen, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse popularisiert werden.

  • Päpste im Herbste – Zur Kritik der kulinarischen Kritik

    Abstract: Lothar Kolmer stellt nach einer rhetorischen Textanalyse von Restaurantkritiken in den Journalen und Zeitschriften des Herbstes 2003 die Frage, ob manche Autoren angesichts ihres literarischen Zungengebrauchs überhaupt Geschmacksempfinden besitzen. Es geht zudem um Beurteilungskriterien und Textgestaltung bei dieser Gattung.

  • Reden ist Führung

    Abstract: Thilo von Trotha weist darauf hin, dass die Potentiale der Rede weit unterschätzt und oft zu wenig genutzt werden. Ein gut gegliederter, sprachlich ausformulierter und ansprechender Vortrag bildet ein Führungsinstrument; dessen können und sollten sich alle Redner, vor allem aus Wirtschaft und Politik, im öffentlichen Interesse bedienen.